Graf Gustav

Graf Gustav war das sechste Kind des Grafen Carl und der Gräfin Johanna. Er ist der letzte Namensträger derer zu Ysenburg und Büdingen in Meerholz. Seine Ruhestätte fand er gemeinsam mit seiner Gattin Gräfin Thekla auf dem gräflichen Teil des Meerholzer Friedhofes. Erben des Besitzes des Meerholzer Grafenhauses wurden die Ysenburger Linien in Büdingen und Wächtersbach.

Ein besonderes Verhältnis verband den Grafen mit der Musik. Er förderte Komponisten, unterstützte die örtlichen Gesangsvereine und organisierte Konzerte in der Schlosskirche.

Ab Oktober 1914 stellte er Teile des Schlosses zur Pflege verwundeter Soldaten zur Verfügung. In diesem Lazarett wurden bis zu 15 Personen medizinisch versorgt.

(Quelle: "Schlosskirche und Schloss Meerholz mit Park" aus 2004 von Ute Lacher und Kurt Hanselmann)

In Erinnerung an den letzten Grafen in Schloss Meerholz, nennt sich die Bereich für Altenpflege im 2. Obergeschoss nun "Wohnbereich Graf Gustav".

Graf Gustav um 1910 (1863-1929)